24.06.: LESUNG – Hedda Plecher, Lustiger Bob & Ismael Diot

Hedda Plecher – Sie schrieb Deutschlands ersten Death-Metal-Roman der Nachkriegsgeschichte. Wenn das Hans-Martin Slayer noch erleben könnte er würde einen Kniefall vorm Stammheimer Ghetto machen.
Vor dem großen Durchbruch mit Oi Jazz hielt sich Hedda Plecher mit Poetry Slam- Beschimpfungen, der rentablen Jagd auf Deppen-Apostrophe im Protogermanischen und mit Satire-Anthologien über Wasser. Hierbei entdeckte sie ihre Liebe zur E-Gitarre, auf der sie auch was spielen kann.Hedda Plecher lebt zur Zeit in Hamburg, fährt aber auch gerne mal ins Rheinland. Mal reiht sie Wörter aneinander, mal macht sie was anderes – ihr Traum ist eine Karriere als Grande Dame des Groschenromans. Hedda Plecher habe keine Ahnung von Metal, sagte I. aus M. letzten Oktober. Dies steht zur Debatte, vermutlich ist es aber wahr.

Lustiger Bob – Ergründet das Gründen: Da dem lustigen Bob ziemlich oft ziemlich langweilig ist, ist seine Lieblingsbeschäftigung das Gründen. Neben Projekten wie der Wrestling-Kritischen-Theorie war hier vor allem der Kopfnuss Verlag zu nennen. Zwischen 2007 und 2013 überschwemmte eben dieser den Buchmarkt der Republik mit hoch-geistigen Ergüssen. In neuerer Zeit steht jedoch auch die Jugendbewegung „Oi Jazz“ im Zentrum der Gründungsbemühungen. Lustiger Bob liebt besoffenes Geschwätz und schreibt Texte, um Leid, Elend und lustige Tänze in die Welt zu bringen.

Ismael Díot – Geboren und aufgewachsen in einem Dorf in West-Deutschland, scheiterte er bereits früh in seinen künstlerischen Ambitionen: Erst als Sänger der Punkband „Helmut Schmidts Kniefall vor dem Stammheimer Ghetto“, dann als Mitglied des mittlerweile aufgelösten Nihilistischen Tanztheater Brühl-Vochem und zu guter Letzt als DJ und Produzent der US-amerikanischen Elektro-Avantgardisten Fr Metzgrschwn. Danach hielt ihn kurze Zeit das Schreiben von Betriebsanleitungen für elektronische Heckenscheren finanziell über Wasser. Auf diese Weise entdeckte er auch seine Liebe zur Literatur. Ismael Díot lebt in Köln-Ehrenfeld und studiert seit 24 Semestern vergleichende Zahnmedizin.

http://oijazz.org/

Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: Frei
Spenden erwünscht

MUAKZ Vol. 9 – Ungehört

Zum neunten Mal wartet eine Musikkneipe mit Thema auf euch. Dieses Mal: Ungehört – B-Seiten, Live-Mitschnitte und Nebenprojekte. Gerne dürfen vorher Vorschläge eingereicht werden (Dommi@akz-re.de), gerne darf auch eigenes Vinyl mitgebracht werden (aber nicht übermütig werden, he?).

Am Freitag, 17.06., 20 Uhr, Eintritt frei, Getränke günstig.

10.06.: Nona Split & Deadcat Ferret

Wir freuen uns, am 10.06. die Indieband „Nona Split“ aus Recklinghausen zum ersten Mal im Alternativen Kulturzentrum begrüßen zu dürfen. Unterstützt werden Nona Split von dem Singer-Songwriter „Deadcat Ferret“ aus Dortmund und anschließend gibts noch Musik vom Plattenteller.

Infos:
Nona Split, Indierock aus Reckllinghausen (www.nonasplit.de)

Deadcat Ferret, Singer Songwriter aus Dortmund (https://www.facebook.com/pages/Deadcat-Ferret/294239807436963)
Einlass. 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Cash: 5€

Bandinfo Nona Split:
NONA SPLIT sind eine Rock-Pop-(Indie)-Band aus dem Kreis Recklinghausen, deren Songs aus eigener Feder stammen.
In der klassischen Trio-Besetzung „Gitarre & Gesang, Schlagzeug und Bass“ entstehen durch die Ideen und Erfahrungen der Musiker charmante, rockig-poppige Gitarrensongs -melancholisch & energetisch – bei Musikern aus dem Vest durchaus nicht ungewöhnlich.
NONA SPLIT leben gemeinsam ihre musikalische Leidenschaft. Was am Ende zählt, ist immer der Song – die Essenz vieler Stunden auf ein paar Minuten reduziert – der deine Welt verschönern kann.